Damit das Trainingsprogramm möglichst effizient für Euch ist, hier einige Tipps zur Ernährung:

 Ernährung vor dem EMS-Training:

 

Die Ernährung spielt eine entscheidende Rolle beim Muskelaufbau und beim Training. Gerade für das EMS-Training ist es aufgrund der ganzkörperlichen Belastung wichtig, den Kohlenhydratspeicher vor dem Training aufzufüllen, um die Muskeln mit genügend Energie zu versorgen. Etwa eine Stunde vor dem Training empfiehlt es sich, kurzkettige Kohlenhydrate zu sich zu nehmen.

 

Dies können z.B. folgende Produkte sein:

Toastbrot, Brötchen, weißer Reis, Obst, z. B. eine Banane.

 

Ausserdem gut eignen sich hierzu sog. BCAA-Shots (Aminosäuren). Zusätzlich und unbedingt in der Stunde vor dem EMS-Training mindestens 1/2 Liter stilles Wasser trinken.

  

Ernährung nach dem Sport:

 

Nach dem Training ist die Muskulatur im Aufbaumodus. Die Muskeln wurden strapaziert, die Energiespeicher sind leer und nun braucht der Körper vor allem Kohlenhydrate und Eiweiß (Proteine). Darum sollten möglichst direkt nach dem Training „schnelle“ Kohlenhydrate (mit hohem glykämischen Index) eingenommen werden. Es wird empfohlen, 1-1,5 g Kohlenhydrate und ca. 0,5 g gut verdauliche Proteine pro kg Körpergewicht zu sich zu nehmen.

 

Dies können z. B. folgende Produkte sein:

Vollkornprodukte, Haferflocken, Gemüse, Obst oder Linsen. Gleichzeitig sollte auch etwas Eiweiß eingenommen werden, damit der Körper genügend Baustoffe hat, um schon während des Trainings die Muskeln regenerieren zu können. Wir haben dafür ein Angebot an Sportriegeln.

 

Ernährung zum Abend:

 

Wer Fett abbauen möchte, sollte abends nur wenig Kohlenhydrate zu sich nehmen oder besser noch ganz darauf zu verzichten. Denn diese führen zum Anstieg des Insulin und senken den Blutzuckerspiegel. Dadurch wird der Zucker vom Blut in die Zellen geleitet und Körpergewebe – insbesondere Fettgewebe – aufgebaut. Neben dieser Wirkung hat Insulin noch eine andere Wirkung: es hemmt die Verbrennung von Fett und dadurch steigt der Körperfettanteil. Durch das Weglassen der Kohlenhydrate am Abend wird das Bauchspeichdrüsenhormon in Schach gehalten.

 

Es kommt auf die Tagesbilanz an: wer weniger aktiv ist und mehr Kalorien aufnimmt als er verbraucht, nimmt durch kohlenhydratreiches Essen noch mehr zu. Maßgebend für den Essensplan ist natürlich auch der Tagesrhytmus des jeweiligen Menschen. Nach dem Aufstehen mehr Kohlenhydrate und im Verlauf des Tages immer weniger, vor allem am Abend möglichst gänzlich darauf verzichten.